Vorwort von Michael Bozsa (Jugendwart):
Nachdem ich inzwischen zum neunten Mal ein Gardasee Training zusammen mit Carla organisiert habe, hatte ich dieses Mal die Chance ein Teil vor Ort mitzuerleben.
Obwohl ich den Ablauf aus Erzählungen kannte, hat es mich beeindruckt, alles live mitzuerleben. Es macht mich Stolz, dass wir eine solche Veranstaltung anbieten können.
Neben ihren seglerischen Erfahrungen sammeln die Kinder in der Gruppe wertvolle Lernmomente und erweitern dabei ihre sozialen und persönlichen Kompetenzen.
Mit sehr großer Anerkennung und Dankbarkeit kann ich nur sagen: Carla du machst das super!
Das Trainingsniveau, die rund um die Uhr Betreuung der Kinder sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und Großeltern vor Ort sind hervorragend.
Liebe Carla, im Namen des gesamten Vorstands bedanke ich mich für dieses außerordentlich Engagement für den SCBo und freue mich auf noch viele weitere Trainings am Gardasee mit dir als Trainerin.
Endlich waren Osterferien und wir konnten wieder an den Gardasee fahren.
Mit dabei: Antonio, Karl, Leon, Lucien, Marlon, Max, Jakob und natürlich Carla als Trainerin.
Unsere Woche teilte sich in zwei Abschnitte:
Block 1: 29.03. – 01.04. Training
Block 2: 02.04. – 05.04. Regatta
Hierbei handelt es sich um eine ganz besondere Regatta:
Das Lake Garda Meeting. Die größte Einhandregatta der Welt.
Auf der Meldeliste standen 1004 Optis aus über 40 Ländern und mehr als 80 Trainerboote.
Mehr dazu im weiteren Verlauf des Berichts.
Die Boote verluden wir am Freitag im Training, am Sonntagmorgen ging es dann los in Richtung Gardasee.
Unsere Anreise verlief super. Pause wurde wie immer nur einmal gemacht.
In der Nähe von Innsbruck auf der coolsten Raststätte – dort gibt es Trampoline auf dem Spielplatz.
Um 14.00 Uhr kamen wir am Gardasee an.
Wir begannen sofort damit, die Boote abzuladen und aufzubauen.
Sobald der Hänger leer war wasserten wird das Motorboot ein, sodass wir am nächsten Morgen startklar waren.
Schnell gingen wir einkaufen und düsten dann in unsere Wohnung.
Erstmals wohnten alle der teilnehmenden Kinder gemeinsam mit Carla in einer Wohnung.
Da war ganz schön was los mit sieben Kindern.
Das mit dem Beziehen der Wohnung gestaltete sich diesmal nicht so einfach wie sonst…hier eine kurze Zusammenfassung:
der Schlüssel für unsere Wohnung passte nicht, dann mussten wir übergangsweise in eine andere Wohnung indem Haus.
Dort waren aber 3 Betten zu wenig. Flexibel und unkompliziert erklärten sich Max, Karl und Jakob dazu bereit, im Sprinter zu schlafen.
Am nächsten Morgen ging es dann endlich zum Segeln.
Und dann der Anruf vom Vermieter: sie hatten uns leider den falschen Schlüssel in die Box gelegt.
Endlich konnten wir dann in unsere richtige Wohnung umziehen.
Am Montagabend besuchte uns unser Jugendwart Michael mit seiner Frau auf dem Weg in den Urlaub.
Das hat uns sehr gefreut. Am Dienstag begleitete er uns auf dem Wasser.
An diesem Tag war was los auf dem Wasser: große Wellen und in Böen über 40 Knoten Wind.
Drei Tage trainierten wir bei tollen Windbedingungen von 10 bis 40 Knoten und Sonne pur.
Am Mittnachmittag beendeten wir unser Training und freuten uns riesig auf die Regatta.
Jakob startete bereits letztes Jahr bei dieser genialen Regatta.
Für die anderen war es das erste Mal.
Am Start waren 8 SeglerInnen der Segeljugend SeeEnde (Antonio, Karl, Leon, Lucien, Marlon, Jakob, Carolina und Cosima).
Die Aufregung war zu spüren, doch nach der ersten Wettfahrt hatte sie sich gelegt und die Kinder lernten sich zurecht zu finden und kamen zunehmend besser mit der riesigen Anzahl an Optis und Motorbooten zurecht. Mit einer großen SCBo-Flagge markierten wir unser Motorboot, dass die Kinder in den Pausen Carla schnell finden konnten.
Für sie war das finden vom Motorboot deutlich einfacher, als dass Carla ihre 6 Optikinder in dieser Masse von weißen, gleichaussehenden Segeln finden konnte.
Am Donnerstag, dem ersten Regattatag konnten 3 Wettfahrten bei 15 – 22 Knoten gesegelt werden.
An den beiden darauffolgenden Tagen jeweils 2 Wettfahrten bei ähnlichen Windbedingungen.
Am letzten Regattatag lief es nicht so gut mit der Durchführung der Wettfahrten, obwohl der Wind dazu dagewesen wäre.
Warum? Das wissen wir nicht. Vielleicht war die Wettfahrtleitung müde. Es wurde immer wieder gestartet, abgebrochen, Allgemeiner Rückruf, wieder warten,…
Nach 6 Stunden warten und zwischenzeitlich kurzem Segel ging es zurück in den Hafen.
Schnell verluden wir alles auf unseren Hänger und starten um kurz vor 19.00 Uhr unsere Heimreise.
Nachts gegen 03.00 Uhr waren wir endlich zu Hause angekommen.
Wir hatten eine tolle Woche, jede Menge Spaß und haben sehr viel gelernt.
Wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes Training am Gardasee.
Das ist einfach der Hammer und soooooo genial!
Vielen Dank an alle die uns dieses wunderbare Training am Gardasee ermöglicht und dabei unterstützt haben. DANKE!
Eure Gardasee-Kids
Antonio, Karl, Leon, Lucien, Marlon, Max und Jakob mit Carla




